Mit dem Smartphone Magnetfelder ermitteln, Himmelsrichtungen erkennen oder gar eine Reise durch den Körper mittels VR-Brillen unternehmen. Neue Medien bieten oft auch immer neue und kreative Wege, um Schüler*innen oder im Allgemeinen Lernwilligen Wissen zu vermitteln. Um einen positiven und nachhaltigen Lernprozess bei Personen anzustoßen, bedarf es jedoch einen pädagogisch und didaktisch sinnvollen Einsatz der neuen Medien. Fragen die dafür beantwortet werden müssen, sind:

  • welche elementaren Fähigkeiten bei den Lehrtätigkeiten erlernt werden sollen?
  • was gute Repräsentationen sind, um das Wissen zu vermitteln?
  • wie die neuen Medien sinnvoll in das aktuelle Curricula eingebettet werden können?
  • wie der Lernprozess der erlernten Fähigkeiten ermittelt werden kann?

 

In den kommenden drei Jahren sollen einige  dieser Fragen in dem Projekt der Deutschen Telekom Stiftung Die Zukunft des MINT-Lernenes im Besonderen für den Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer beantwortet werden und innovative Ideen entstehen, um die Lehrkräfte in ihrer Lehre zu unterstützen. Dafür wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität Koblenz-Landau und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zu den unterschiedlichsten Konzepten für guten MINT-Unterricht geforscht.

In dieser Arbeitsgruppe wird sich im Besonderen der Kompetenzüberprüfung im Kontext des Program Tracings - also dem korrekten Ausführen  eines Programms- gewidment. Das Program Tracing ist dabei eine elementare Fähigkeit des Programmierens, das auch im späteren Verlauf in typischen (Computational Thinking) Aufgaben, wie dem Debuggen oder dem Verstehen und Modifizieren eines fremden Programms, eine Rolle spielt. Ziel dieser Arbeit ist es ein adaptives Testsystem zu entwickeln, um diese Kompetenz im Rahmen der Kontrollstrukturen (for, if, while) zu überprüfen (siehe auch: Messinstrumente ).